Das arme Mädchen von Klabund

Ich bin so alleine.
Wer weint, wenn ich weine?
Wenn ich lache, wer lacht?
Mein Vater ist gestorben,
Meine Mutter gestorben,
Mein Liebster in der Schlacht.
 
Habe Blumen gepflückt,
Meinem Liebsten geschickt.
Er schreibt mir dazu:
10 
Du sollst dein armes Leben
11 
Dem Herrgott wiedergeben
12 
Zur ewigen Ruh ...
 
13 
Maria, die süße,
14 
Ließ vor ihren Füßen
15 
Den Geliebten erstehn.
16 
Er nahm sie auf seine Schwingen,
17 
Tät sie in den Himmel bringen,
18 
War der Engel Gabriel.
Arbeitsblatt zum Gedicht
PDF (24.1 KB)

Details zum Gedicht „Das arme Mädchen“

Autor
Klabund
Anzahl Strophen
3
Anzahl Verse
18
Anzahl Wörter
73
Entstehungsjahr
1916
Epoche
Moderne,
Expressionismus,
Avantgarde / Dadaismus

Gedicht-Analyse

Klabund ist der Autor des Gedichtes „Das arme Mädchen“. Im Jahr 1890 wurde Klabund in Crossen an der Oder geboren. Das Gedicht ist im Jahr 1916 entstanden. In München ist der Text erschienen. Von der Entstehungszeit des Gedichtes bzw. von den Lebensdaten des Autors her lässt sich das Gedicht den Epochen Moderne, Expressionismus oder Avantgarde / Dadaismus zuordnen. Bitte überprüfe unbedingt die Richtigkeit der Angaben zur Epoche bei Verwendung. Die Zuordnung der Epochen ist ausschließlich auf zeitlicher Ebene geschehen. Das vorliegende Gedicht umfasst 73 Wörter. Es baut sich aus 3 Strophen auf und besteht aus 18 Versen. Die Gedichte „Ad notam“, „Akim Akimitsch“ und „Altes Reiterlied“ sind weitere Werke des Autors Klabund. Auf abi-pur.de liegen zum Autor des Gedichtes „Das arme Mädchen“ weitere 139 Gedichte vor.

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