Das arme Kind von Rainer Maria Rilke

Ich weiß ein Mädchen, eingefallen
die Wangen. – War ein leichtes Tuch
die Mutter; und des Vaters Fluch
fiel in ihr erstes Lallen.
 
Die Armut blieb ihr treu die Jahre,
und Hunger war ihr Angebind;
so ward sie ernst. – Das Lenzgold rinnt
umsonst in ihre Haare.
 
Sie schaut die lächelnden Gesichter
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der Blumen traurig an im Hag
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und denkt: der Allerseelentag
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hat Blüten auch und Lichter.
Arbeitsblatt zum Gedicht
PDF (23.8 KB)

Details zum Gedicht „Das arme Kind“

Anzahl Strophen
3
Anzahl Verse
12
Anzahl Wörter
65
Entstehungsjahr
nach 1891
Epoche
Moderne

Gedicht-Analyse

Bei dem vorliegenden Text handelt es sich um das Gedicht „Das arme Kind“ des Autors Rainer Maria Rilke. Der Autor Rainer Maria Rilke wurde 1875 in Prag geboren. In der Zeit von 1891 bis 1926 ist das Gedicht entstanden. Der Erscheinungsort ist Frankfurt am Main. Anhand der Entstehungszeit des Gedichtes bzw. von den Lebensdaten des Autors her kann der Text der Epoche Moderne zugeordnet werden. Bei Rilke handelt es sich um einen typischen Vertreter der genannten Epoche. Das 65 Wörter umfassende Gedicht besteht aus 12 Versen mit insgesamt 3 Strophen. Die Gedichte „Abend in Skaane“, „Absaloms Abfall“ und „Adam“ sind weitere Werke des Autors Rainer Maria Rilke. Zum Autor des Gedichtes „Das arme Kind“ liegen auf unserem Portal abi-pur.de weitere 337 Gedichte vor.

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