Sie ruft das Lämmlein Gottes um Vergebung der Sünden an von Angelus Silesius

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O Lämmlein Gottes großer Huld,
Das wegnimmt alle Sünd und Schuld,
Erbarm dich mein
Durch deine Pein,
Die du am Kreuz gelitten;
Da du für mich
So kräftiglich
Bis in den Tod gestritten.
 
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O Lämmlein voller Gütigkeit,
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Das gern vergibet und verzeiht,
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Verzeih auch mir,
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Was ich an dir
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Von Jugend mißgehandelt;
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Vergib, vergib
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Durch deine Lieb,
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Daß ich so träg gewandelt.
 
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O Lämmlein, liebreich, süß und mild,
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Das Gottes Grimm und Zorn gestillt,
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Still auch mein Herz,
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Weils leidet Schmerz,
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Und laß mich Friede finden;
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Hilf mir, mein Gott,
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Welt, Teufel, Tod
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Und alles überwinden.
Arbeitsblatt zum Gedicht
PDF (25.3 KB)

Details zum Gedicht „Sie ruft das Lämmlein Gottes um Vergebung der Sünden an“

Anzahl Strophen
3
Anzahl Verse
27
Anzahl Wörter
96
Entstehungsjahr
1624 - 1677
Epoche
Barock

Gedicht-Analyse

Das Gedicht „Sie ruft das Lämmlein Gottes um Vergebung der Sünden an“ stammt aus der Feder des Autors bzw. Lyrikers Angelus Silesius. Im Jahr 1624 wurde Silesius in Breslau geboren. Im Zeitraum zwischen 1640 und 1677 ist das Gedicht entstanden. Auf Grund der Entstehungszeit des Gedichtes bzw. der Lebensdaten des Autors kann der Text der Epoche Barock zugeordnet werden. Bei Silesius handelt es sich um einen typischen Vertreter der genannten Epoche. Das Gedicht besteht aus 27 Versen mit insgesamt 3 Strophen und umfasst dabei 96 Worte. Angelus Silesius ist auch der Autor für Gedichte wie „Vom Gewissen“, „Der Allerverliebteste, der Allerheiligste“ und „Man achtet das Ewige nicht“. Zum Autor des Gedichtes „Sie ruft das Lämmlein Gottes um Vergebung der Sünden an“ liegen auf unserem Portal abi-pur.de weitere 1832 Gedichte vor.

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