Das Roseninnere von Rainer Maria Rilke

Wo ist zu diesem Innen
ein Außen? Auf welches Weh
legt man solches Linnen?
Welche Himmel spiegeln sich drinnen
in dem Binnensee
dieser offenen Rosen,
dieser sorglosen, sieh:
wie sie lose im Losen
liegen, als könnte nie
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eine zitternde Hand sie verschütten.
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Sie können sich selber kaum
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halten; viele ließen
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sich überfüllen und fließen
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über von Innenraum
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in die Tage, die immer
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voller und voller sich schließen,
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bis der ganze Sommer ein Zimmer
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wird, ein Zimmer in einem Traum.
Arbeitsblatt zum Gedicht
PDF (24.1 KB)

Details zum Gedicht „Das Roseninnere“

Anzahl Strophen
1
Anzahl Verse
18
Anzahl Wörter
79
Entstehungsjahr
1918
Epoche
Moderne

Gedicht-Analyse

Das Gedicht „Das Roseninnere“ stammt aus der Feder des Autors bzw. Lyrikers Rainer Maria Rilke. 1875 wurde Rilke in Prag geboren. Die Entstehungszeit des Gedichtes geht auf das Jahr 1918 zurück. Leipzig ist der Erscheinungsort des Textes. Auf Grund der Entstehungszeit des Gedichtes bzw. der Lebensdaten des Autors kann der Text der Epoche Moderne zugeordnet werden. Rilke ist ein typischer Vertreter der genannten Epoche. Das 79 Wörter umfassende Gedicht besteht aus 18 Versen mit nur einer Strophe. Weitere Werke des Dichters Rainer Maria Rilke sind „Adam“, „Advent“ und „Allerseelen“. Auf abi-pur.de liegen zum Autor des Gedichtes „Das Roseninnere“ weitere 337 Gedichte vor.

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