Das Plätzchen im Walde von Johann Diederich Gries

Du stiller Ort, wo oft mit lieblichem Erröthen
Die Muse mir den Schleier fallen ließ,
Und hier, wo dichte Schatten uns umwehten,
Sich unverhüllt dem Sänger wieß –
 
Die Nais horchte still dem Echo der Gesänge
Und hemmte gern des Waldstroms wilden Lauf –
Ich grüße dich, du süßer Ort, und hänge
Hier dankbar meine Leier auf. –
 
Und wenn nun schüchtern bald im lauten Weltgetümmel
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Mir ihre Gunst die sanfte Mus’ entzieht,
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Dann sehn’ ich mich umsonst nach deinem Himmel,
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Und weine laut, daß sie mich flieht.
Arbeitsblatt zum Gedicht
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Details zum Gedicht „Das Plätzchen im Walde“

Anzahl Strophen
3
Anzahl Verse
12
Anzahl Wörter
85
Entstehungsjahr
1799
Epoche
Klassik,
Romantik

Gedicht-Analyse

Das Gedicht „Das Plätzchen im Walde“ stammt aus der Feder des Autors bzw. Lyrikers Johann Diederich Gries. Im Jahr 1775 wurde Gries in Hamburg geboren. 1799 ist das Gedicht entstanden. Der Erscheinungsort ist Tübingen. Das Gedicht lässt sich an Hand der Entstehungszeit des Gedichtes bzw. von den Lebensdaten des Autors her den Epochen Klassik oder Romantik zuordnen. Die Angaben zur Epoche prüfe bitte vor Verwendung auf Richtigkeit. Die Zuordnung der Epochen ist ausschließlich auf zeitlicher Ebene geschehen. Da sich die Literaturepochen zeitlich teilweise überschneiden, ist eine reine zeitliche Zuordnung fehleranfällig. Das vorliegende Gedicht umfasst 85 Wörter. Es baut sich aus 3 Strophen auf und besteht aus 12 Versen. Der Dichter Johann Diederich Gries ist auch der Autor für Gedichte wie „Der Arzt“, „Der Bach“ und „Die Gelegenheit“. Zum Autor des Gedichtes „Das Plätzchen im Walde“ haben wir auf abi-pur.de keine weiteren Gedichte veröffentlicht.

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