Das Opfer von Frank Wedekind

Wenn ich bei Tag mein Mädel mir beseh,
Dann seh ich einen kahlen Totenschädel,
Darunter ein Skelett, und seh mein Mädel
Gebrochen knien von schauerlichem Weh.
 
Sie schreit zum Schöpfer: „Laß mich Freudenquell
Nur schleunigst jetzt an ihm vorübergehen!
Sechs Monde noch, dann wär’s um ihn geschehen.
Sein Mark wird mürb, der Tod vergafft sich schnell.
 
„Mich wirft man auf den Mist, das ist normal;
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Das Fleisch auf meinen Rippen ist Chimäre.
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Ich gäb es, wenn mein liebend Herz nicht wäre,
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Schon heute gern den Schlächtern im Spital!“
Arbeitsblatt zum Gedicht
PDF (23.9 KB)

Details zum Gedicht „Das Opfer“

Anzahl Strophen
3
Anzahl Verse
12
Anzahl Wörter
89
Entstehungsjahr
1905
Epoche
Moderne

Gedicht-Analyse

Frank Wedekind ist der Autor des Gedichtes „Das Opfer“. Der Autor Frank Wedekind wurde 1864 in Hannover geboren. Das Gedicht ist im Jahr 1905 entstanden. Der Erscheinungsort ist München. Die Entstehungszeit des Gedichtes bzw. die Lebensdaten des Autors lassen eine Zuordnung zur Epoche Moderne zu. Der Schriftsteller Wedekind ist ein typischer Vertreter der genannten Epoche. Das vorliegende Gedicht umfasst 89 Wörter. Es baut sich aus 3 Strophen auf und besteht aus 12 Versen. Weitere bekannte Gedichte des Autors Frank Wedekind sind „Alte Liebe“, „Altes Lied“ und „Am Scheidewege“. Auf abi-pur.de liegen zum Autor des Gedichtes „Das Opfer“ weitere 114 Gedichte vor.

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