Das Mondschaf von Christian Morgenstern

Das Mondschaf steht auf weiter Flur.
Es harrt und harrt der großen Schur.
Das Mondschaf.
 
Das Mondschaf rupft sich einen Halm
und geht dann heim auf seine Alm.
Das Mondschaf.
 
Das Mondschaf spricht zu sich im Traum:
„Ich bin des Weltalls dunkler Raum.“
Das Mondschaf.
 
10 
Das Mondschaf liegt am Morgen tot.
11 
Sein Leib ist weiß, die Sonn ist rot.
12 
Das Mondschaf.
Arbeitsblatt zum Gedicht
PDF (23.7 KB)

Details zum Gedicht „Das Mondschaf“

Anzahl Strophen
4
Anzahl Verse
12
Anzahl Wörter
61
Entstehungsjahr
nach 1887
Epoche
Moderne

Gedicht-Analyse

Das Gedicht „Das Mondschaf“ stammt aus der Feder des Autors bzw. Lyrikers Christian Morgenstern. Im Jahr 1871 wurde Morgenstern in München geboren. Die Entstehungszeit des Gedichtes liegt zwischen den Jahren 1887 und 1914. Erschienen ist der Text in Zürich. Auf Grund der Entstehungszeit des Gedichtes bzw. der Lebensdaten des Autors kann der Text der Epoche Moderne zugeordnet werden. Bei Morgenstern handelt es sich um einen typischen Vertreter der genannten Epoche. Das Gedicht besteht aus 12 Versen mit insgesamt 4 Strophen und umfasst dabei 61 Worte. Weitere bekannte Gedichte des Autors Christian Morgenstern sind „Anto-logie“, „Bedenke, Freund, was wir zusammen sprachen“ und „Bim, Bam, Bum“. Auf abi-pur.de liegen zum Autor des Gedichtes „Das Mondschaf“ weitere 189 Gedichte vor.

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