Das Leiberregiment von Klabund

Mir boarische Soldaten
San Heuer zünfti g’raten.
Geh, Madel, gib mir no mal d’Hand,
D’ Musi spuilt und d’ Sunna brennt,
Marschieren muaß in fremde Land
Des Leiberregiment.
 
Der Kini hot uns g’rufen
Zu seines Thrones Stufen.
An Schweinernes mit Kraut und Bier
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Habts ös dös net ihr Sackerment,
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Na freßens an Franzosen mir
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Vom Leiberregiment.
 
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Die Turkos und Zuaven
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Die hams a scharf g’laden …
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Fei vuile hob i nimmer g’sehn,
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Die wo i gut hob kennt –
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San gestern Musketier no g’wen
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Vom Leiberregiment …
Arbeitsblatt zum Gedicht
PDF (24.2 KB)

Details zum Gedicht „Das Leiberregiment“

Autor
Klabund
Anzahl Strophen
3
Anzahl Verse
18
Anzahl Wörter
90
Entstehungsjahr
1916
Epoche
Moderne,
Expressionismus,
Avantgarde / Dadaismus

Gedicht-Analyse

Klabund ist der Autor des Gedichtes „Das Leiberregiment“. Im Jahr 1890 wurde Klabund in Crossen an der Oder geboren. 1916 ist das Gedicht entstanden. Erscheinungsort des Textes ist München. Von der Entstehungszeit des Gedichtes bzw. von den Lebensdaten des Autors her lässt sich das Gedicht den Epochen Moderne, Expressionismus oder Avantgarde / Dadaismus zuordnen. Die Richtigkeit der Epochen sollte vor Verwendung geprüft werden. Die Zuordnung der Epochen ist ausschließlich auf zeitlicher Ebene geschehen. Da es keine starren zeitlichen Grenzen bei der Epochenbestimmung gibt, können hierbei Fehler entstehen. Das 90 Wörter umfassende Gedicht besteht aus 18 Versen mit insgesamt 3 Strophen. Weitere Werke des Dichters Klabund sind „Ad notam“, „Akim Akimitsch“ und „Altes Reiterlied“. Zum Autor des Gedichtes „Das Leiberregiment“ liegen auf unserem Portal abi-pur.de weitere 139 Gedichte vor.

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