Das Heimatlied von Rainer Maria Rilke

Vom Feld klingt ernste Weise;
weiß nicht, wie mir geschieht ...
»Komm her, du Tschechenmädchen,
sing mir ein Heimatlied.« –
 
Das Mädchen läßt die Sichel,
ist hier mit Husch und Hui, –
setzt nieder sich am Feldrain
und singt: »Kde domov můj« ...
 
Jetzt schweigt sie still. Voll Tränen
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das Aug mir zugewandt, –
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nimmt meine Kupferkreuzer
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und küßt mir stumm die Hand.
Arbeitsblatt zum Gedicht
PDF (23.8 KB)

Details zum Gedicht „Das Heimatlied“

Anzahl Strophen
3
Anzahl Verse
12
Anzahl Wörter
58
Entstehungsjahr
nach 1891
Epoche
Moderne

Gedicht-Analyse

Bei dem vorliegenden Text handelt es sich um das Gedicht „Das Heimatlied“ des Autors Rainer Maria Rilke. Geboren wurde Rilke im Jahr 1875 in Prag. Im Zeitraum zwischen 1891 und 1926 ist das Gedicht entstanden. Erschienen ist der Text in Frankfurt am Main. Das Gedicht lässt sich an Hand der Entstehungszeit des Gedichtes bzw. von den Lebensdaten des Autors her der Epoche Moderne zuordnen. Bei dem Schriftsteller Rilke handelt es sich um einen typischen Vertreter der genannten Epoche. Das Gedicht besteht aus 12 Versen mit insgesamt 3 Strophen und umfasst dabei 58 Worte. Weitere Werke des Dichters Rainer Maria Rilke sind „Adam“, „Advent“ und „Allerseelen“. Zum Autor des Gedichtes „Das Heimatlied“ liegen auf unserem Portal abi-pur.de weitere 337 Gedichte vor.

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