Bildhauerisches von Christian Morgenstern

Palmström haut aus seinen Federbetten,
sozusagen, Marmorimpressionen:
Götter, Menschen, Bestien und Dämonen.
 
Aus dem Stegreif faßt er in die Daunen
des Plumeaus und springt zurück, zu prüfen,
leuchterschwingend, seine Schöpferlaunen.
 
Und im Spiel der Lichter und der Schatten
schaut er Zeuse, Ritter und Mulatten,
Tigerköpfe, Putten und Madonnen...
 
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träumt: wenn Bildner all dies wirklich schüfen,
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würden sie den Ruhm des Alters retten,
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würden Rom und Hellas übersonnen!
Arbeitsblatt zum Gedicht
PDF (24 KB)

Details zum Gedicht „Bildhauerisches“

Anzahl Strophen
4
Anzahl Verse
12
Anzahl Wörter
67
Entstehungsjahr
1871 - 1914
Epoche
Moderne

Gedicht-Analyse

Das Gedicht „Bildhauerisches“ stammt aus der Feder des Autors bzw. Lyrikers Christian Morgenstern. 1871 wurde Morgenstern in München geboren. Im Zeitraum zwischen 1887 und 1914 ist das Gedicht entstanden. Die Entstehungszeit des Gedichtes bzw. die Lebensdaten des Autors lassen eine Zuordnung zur Epoche Moderne zu. Morgenstern ist ein typischer Vertreter der genannten Epoche. Das vorliegende Gedicht umfasst 67 Wörter. Es baut sich aus 4 Strophen auf und besteht aus 12 Versen. Die Gedichte „Anto-logie“, „Bedenke, Freund, was wir zusammen sprachen“ und „Bim, Bam, Bum“ sind weitere Werke des Autors Christian Morgenstern. Zum Autor des Gedichtes „Bildhauerisches“ haben wir auf abi-pur.de weitere 189 Gedichte veröffentlicht.

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