Eranna an Sappho von Rainer Maria Rilke

O du wilde weite Werferin:
Wie ein Speer bei andern Dingen
lag ich bei den Meinen. Dein Erklingen
warf mich weit. Ich weiß nicht wo ich bin.
Mich kann keiner wiederbringen.
 
Meine Schwestern denken mich und weben,
und das Haus ist voll vertrauter Schritte.
Ich allein bin fern und fortgegeben,
und ich zittere wie eine Bitte;
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denn die schöne Göttin in der Mitte
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ihrer Mythen glüht und lebt mein Leben.
Arbeitsblatt zum Gedicht
PDF (23.8 KB)

Details zum Gedicht „Eranna an Sappho“

Anzahl Strophen
2
Anzahl Verse
11
Anzahl Wörter
70
Entstehungsjahr
1875 - 1926
Epoche
Moderne

Gedicht-Analyse

Bei dem vorliegenden Text handelt es sich um das Gedicht „Eranna an Sappho“ des Autors Rainer Maria Rilke. Geboren wurde Rilke im Jahr 1875 in Prag. Die Entstehungszeit des Gedichtes liegt zwischen den Jahren 1891 und 1926. Eine Zuordnung des Gedichtes zur Epoche Moderne kann auf Grund der Entstehungszeit des Gedichtes bzw. der Lebensdaten des Autors vorgenommen werden. Rilke ist ein typischer Vertreter der genannten Epoche. Das Gedicht besteht aus 11 Versen mit insgesamt 2 Strophen und umfasst dabei 70 Worte. Der Dichter Rainer Maria Rilke ist auch der Autor für Gedichte wie „Allerseelen“, „Als ich die Universität bezog“ und „Am Kirchhof zu Königsaal“. Auf abi-pur.de liegen zum Autor des Gedichtes „Eranna an Sappho“ weitere 337 Gedichte vor.

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