Das Gesetz der Welten im Menschen von Johann Gottfried Herder

Schönes Sternengefild, ihr weiten unendlichen Auen,
Aus mir selber entzückt, hang ich mit Blicken an euch,
Schaue die goldene Heerde der himmlischen Schaafe da weiden,
Suche den Hirten in ihr, der mit dem Stabe sie führt.
»Suchst du den Hirten der Heerde, die droben sich badet im Äther?
Suchst das hohe Gesetz, welches die Welten bewegt?
Sterblicher, blick in dich selbst, da hast du die höhere Regel,
Die nicht die Welten allein, die auch sich selber regiert.«

Details zum Gedicht „Das Gesetz der Welten im Menschen“

Anzahl Strophen
1
Anzahl Verse
8
Anzahl Wörter
77
Entstehungsjahr
1796
Epoche
Sturm & Drang,
Klassik

Gedicht-Analyse

Johann Gottfried Herder ist der Autor des Gedichtes „Das Gesetz der Welten im Menschen“. Im Jahr 1744 wurde Herder in Mohrungen (Ostpreußen) geboren. Entstanden ist das Gedicht im Jahr 1796. Der Erscheinungsort ist Neustrelitz. Von der Entstehungszeit des Gedichtes bzw. von den Lebensdaten des Autoren her lässt sich das Gedicht den Epochen Sturm & Drang oder Klassik zuordnen. Der Schriftsteller Herder ist ein typischer Vertreter der genannten Epochen. Das 77 Wörter umfassende Gedicht besteht aus 8 Versen mit nur einer Strophe. Weitere bekannte Gedichte des Autoren Johann Gottfried Herder sind „An Auroren“, „An den Schlaf“ und „An die Freundschaft“. Zum Autoren des Gedichtes „Das Gesetz der Welten im Menschen“ liegen auf unserem Portal abi-pur.de weitere 412 Gedichte vor.

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