Meeresstrand von Theodor Storm

Ans Haff nun fliegt die Möwe,
Und Dämmrung bricht herein;
Über die feuchten Watten
Spiegelt der Abendschein.
 
Graues Geflügel huschet
Neben dem Wasser her;
Wie Träume liegen die Inseln
Im Nebel auf dem Meer.
 
Ich höre des gärenden Schlammes
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Geheimnisvollen Ton,
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Einsames Vogelrufen
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So war es immer schon.
 
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Noch einmal schauert leise
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Und schweiget dann der Wind;
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Vernehmlich werden die Stimmen,
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Die über der Tiefe sind.
Arbeitsblatt zum Gedicht
PDF (24 KB)

Details zum Gedicht „Meeresstrand“

Anzahl Strophen
4
Anzahl Verse
16
Anzahl Wörter
66
Entstehungsjahr
1817 - 1888
Epoche
Realismus

Gedicht-Analyse

Das Gedicht „Meeresstrand“ stammt aus der Feder des Autors bzw. Lyrikers Theodor Storm. 1817 wurde Storm in Husum geboren. Zwischen den Jahren 1833 und 1888 ist das Gedicht entstanden. Die Entstehungszeit des Gedichtes bzw. die Lebensdaten des Autors lassen eine Zuordnung zur Epoche Realismus zu. Storm ist ein typischer Vertreter der genannten Epoche. Das 66 Wörter umfassende Gedicht besteht aus 16 Versen mit insgesamt 4 Strophen. Der Dichter Theodor Storm ist auch der Autor für Gedichte wie „Bettlerliebe“, „Die Stadt“ und „Juli“. Zum Autor des Gedichtes „Meeresstrand“ liegen auf unserem Portal abi-pur.de weitere 131 Gedichte vor.

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