Wohl fühl ich, wie das Leben rinnt von Theodor Storm

Wohl fühl ich, wie das Leben rinnt
Und daß ich endlich scheiden muß,
Daß endlich doch das letzte Lied
Und endlich kommt der letzte Kuß.
Noch hing ich fest an deinem Mund
In schmerzlich bangender Begier;
Du gibst der Jugend letzten Kuß,
Die letzte Rose gibst du mir.
 
Du schenkst aus jenem Zauberkelch
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Den letzten goldnen Trunk mir ein;
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Du bist aus jener Märchenwelt
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Mein allerletzter Abendschein.
 
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Am Himmel steht der letzte Stern,
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O halte nicht dein Herz zurück;
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Zu deinen Füßen sink ich hin,
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O fühl's, du bist mein letztes Glück!
 
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Laß einmal noch durch meine Brust
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Des vollsten Lebens Schauer wehn,
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Eh seufzend in die große Nacht
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Auch meine Sterne untergehn.
Arbeitsblatt zum Gedicht
PDF (24.6 KB)

Details zum Gedicht „Wohl fühl ich, wie das Leben rinnt“

Anzahl Strophen
4
Anzahl Verse
20
Anzahl Wörter
113
Entstehungsjahr
1851
Epoche
Realismus

Gedicht-Analyse

Bei dem vorliegenden Text handelt es sich um das Gedicht „Wohl fühl ich, wie das Leben rinnt“ des Autors Theodor Storm. 1817 wurde Storm in Husum geboren. Die Entstehungszeit des Gedichtes geht auf das Jahr 1851 zurück. Auf Grund der Entstehungszeit des Gedichtes bzw. der Lebensdaten des Autors kann der Text der Epoche Realismus zugeordnet werden. Der Schriftsteller Storm ist ein typischer Vertreter der genannten Epoche. Das Gedicht besteht aus 20 Versen mit insgesamt 4 Strophen und umfasst dabei 113 Worte. Die Gedichte „Juli“, „Knecht Ruprecht“ und „Käuzlein“ sind weitere Werke des Autors Theodor Storm. Zum Autor des Gedichtes „Wohl fühl ich, wie das Leben rinnt“ haben wir auf abi-pur.de weitere 131 Gedichte veröffentlicht.

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