Die Kleine von Theodor Storm

Und plaudernd hing sie mir am Arm,
Sie halb erschlossen nur dem Leben;
Ich zwar nicht alt, doch aber dort,
Wo uns verläßt die Jugend eben.
 
Wir wandelten hinauf, hinab
Im dämmergrünen Gang der Linden;
Sie sah mich froh und leuchtend an,
Sie wußte nicht, es könne zünden;
 
Ihr ahnte keine Möglichkeit,
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Kein Wort von so verwegnen Dingen,
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Wodurch es selbst die tiefste Kluft
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Verlockend wird zu überspringen.
Arbeitsblatt zum Gedicht
PDF (23.8 KB)

Details zum Gedicht „Die Kleine“

Anzahl Strophen
3
Anzahl Verse
12
Anzahl Wörter
68
Entstehungsjahr
1817 - 1888
Epoche
Realismus

Gedicht-Analyse

Theodor Storm ist der Autor des Gedichtes „Die Kleine“. Geboren wurde Storm im Jahr 1817 in Husum. Die Entstehungszeit des Gedichtes liegt zwischen den Jahren 1833 und 1888. Die Entstehungszeit des Gedichtes bzw. die Lebensdaten des Autors lassen eine Zuordnung zur Epoche Realismus zu. Der Schriftsteller Storm ist ein typischer Vertreter der genannten Epoche. Das 68 Wörter umfassende Gedicht besteht aus 12 Versen mit insgesamt 3 Strophen. Die Gedichte „Abseits“, „Bettlerliebe“ und „Die Stadt“ sind weitere Werke des Autors Theodor Storm. Zum Autor des Gedichtes „Die Kleine“ liegen auf unserem Portal abi-pur.de weitere 131 Gedichte vor.

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