Kritik von Theodor Storm

Hör mir nicht auf solch Geschwätze,
Liebes Herz, daß wir Poeten
Schon genug der Liebeslieder,
Ja zuviel gedichtet hätten.
 
Ach, es sind so kläglich wenig,
Denn ich zählte sie im stillen,
Kaum genug, dein Nadelbüchlein
Schicklich damit anzufüllen.
 
Lieder, die von Liebe reimen,
10 
Kommen Tag für Tage wieder;
11 
Doch wir zwei Verliebte sprechen:
12 
Das sind keine Liebeslieder.
Arbeitsblatt zum Gedicht
PDF (23.7 KB)

Details zum Gedicht „Kritik“

Anzahl Strophen
3
Anzahl Verse
12
Anzahl Wörter
57
Entstehungsjahr
1817 - 1888
Epoche
Realismus

Gedicht-Analyse

Theodor Storm ist der Autor des Gedichtes „Kritik“. 1817 wurde Storm in Husum geboren. Das Gedicht ist in der Zeit von 1833 bis 1888 entstanden. Eine Zuordnung des Gedichtes zur Epoche Realismus kann auf Grund der Entstehungszeit des Gedichtes bzw. der Lebensdaten des Autors vorgenommen werden. Bei Storm handelt es sich um einen typischen Vertreter der genannten Epoche. Das 57 Wörter umfassende Gedicht besteht aus 12 Versen mit insgesamt 3 Strophen. Theodor Storm ist auch der Autor für Gedichte wie „Abseits“, „Bettlerliebe“ und „Die Stadt“. Zum Autor des Gedichtes „Kritik“ liegen auf unserem Portal abi-pur.de weitere 131 Gedichte vor.

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