Das Fischermädchen von Theodor Fontane

Steht auf sand’gem Dünenrücken
Eine Fischerhütt’ am Strand;
Abendroth und Netze schmücken
Wunderlich die Giebelwand.
 
Drinnen schnurrt das Spinnerädchen,
Blaß der Mond in’s Fenster scheint,
Still am Herd das Fischermädchen
Denkt des letzten Sturms und – weint.
 
Und es klagen ihre Thränen:
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„Weit der Himmel, tief die See, –
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Doch noch weiter geht mein Sehnen,
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und noch tiefer ist mein Weh.“
Arbeitsblatt zum Gedicht
PDF (23.9 KB)

Details zum Gedicht „Das Fischermädchen“

Anzahl Strophen
3
Anzahl Verse
12
Anzahl Wörter
61
Entstehungsjahr
1851
Epoche
Realismus

Gedicht-Analyse

Der Autor des Gedichtes „Das Fischermädchen“ ist Theodor Fontane. Der Autor Theodor Fontane wurde 1819 in Neuruppin geboren. Entstanden ist das Gedicht im Jahr 1851. Der Erscheinungsort ist Berlin. Die Entstehungszeit des Gedichtes bzw. die Lebensdaten des Autors lassen eine Zuordnung zur Epoche Realismus zu. Bei Fontane handelt es sich um einen typischen Vertreter der genannten Epoche. Das 61 Wörter umfassende Gedicht besteht aus 12 Versen mit insgesamt 3 Strophen. Weitere Werke des Dichters Theodor Fontane sind „An Marie“, „An meinem Fünfundsiebzigsten“ und „Auf der Treppe von Sanssouci“. Auf abi-pur.de liegen zum Autor des Gedichtes „Das Fischermädchen“ weitere 211 Gedichte vor.

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