Nähe des Todes von Georg Trakl

O der Abend, der in die finsteren Dörfer der Kindheit
geht.
Der Weiher unter den Weiden
Füllt sich mit den verpesteten Seufzern der
Schwermut.
 
O der Wald, der leise die braunen Augen senkt,
Da aus des Einsamen knöchernen Händen
Der Purpur seiner verzückten Tage hinsinkt.
 
O die Nähe des Todes. Laß uns beten.
10 
In dieser Nacht lösen auf lauen Kissen
11 
Vergilbt von Weihrauch sich der Liebenden
12 
schmächtige Glieder.
Arbeitsblatt zum Gedicht
PDF (23.8 KB)

Details zum Gedicht „Nähe des Todes“

Autor
Georg Trakl
Anzahl Strophen
3
Anzahl Verse
12
Anzahl Wörter
68
Entstehungsjahr
1887 - 1914
Epoche
Expressionismus

Gedicht-Analyse

Der Autor des Gedichtes „Nähe des Todes“ ist Georg Trakl. Trakl wurde im Jahr 1887 in Salzburg geboren. Im Zeitraum zwischen 1903 und 1914 ist das Gedicht entstanden. Anhand der Entstehungszeit des Gedichtes bzw. von den Lebensdaten des Autors her kann der Text der Epoche Expressionismus zugeordnet werden. Bei dem Schriftsteller Trakl handelt es sich um einen typischen Vertreter der genannten Epoche. Das 68 Wörter umfassende Gedicht besteht aus 12 Versen mit insgesamt 3 Strophen. Der Dichter Georg Trakl ist auch der Autor für Gedichte wie „Der Spaziergang“, „Die Bauern“ und „Die Raben“. Zum Autor des Gedichtes „Nähe des Todes“ haben wir auf abi-pur.de weitere 60 Gedichte veröffentlicht.

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