Wechsel von Heinrich Heine

Wechsel
Mit Brünetten hat's eine Ende!
Ich gerate dieses Jahr
Wieder in die blauen Augen,
Wieder in das blonde Haar.
 
Die Blondine, die ich liebe,
Ist so fromm, so sanft, so mild!
In der Hand den Lilienstengel,
Wäre sie ein Heil'genbild.
 
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Schlanke, schwärmerische Glieder,
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Wenig Fleisch, sehr viel Gemüt;
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Und für Liebe, Hoffnung, Glaube
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Ihre ganze Seele glüht.
 
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Sie behauptet, sie verstünde
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Gar kein Deutsch - ich glaub es nicht.
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Niemals hättest du gelesen
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Klopstocks himmlisches Gedicht?
Arbeitsblatt zum Gedicht
PDF (24.1 KB)

Details zum Gedicht „Wechsel“

Anzahl Strophen
4
Anzahl Verse
17
Anzahl Wörter
77
Entstehungsjahr
1797 - 1856
Epoche
Junges Deutschland & Vormärz

Gedicht-Analyse

Der Autor des Gedichtes „Wechsel“ ist Heinrich Heine. 1797 wurde Heine in Düsseldorf geboren. Zwischen den Jahren 1813 und 1856 ist das Gedicht entstanden. Auf Grund der Entstehungszeit des Gedichtes bzw. der Lebensdaten des Autors kann der Text der Epoche Junges Deutschland & Vormärz zugeordnet werden. Bei Heine handelt es sich um einen typischen Vertreter der genannten Epoche. Das vorliegende Gedicht umfasst 77 Wörter. Es baut sich aus 4 Strophen auf und besteht aus 17 Versen. Der Dichter Heinrich Heine ist auch der Autor für Gedichte wie „Ahnung“, „Allnächtlich im Traume seh’ ich dich“ und „Almansor“. Auf abi-pur.de liegen zum Autor des Gedichtes „Wechsel“ weitere 529 Gedichte vor.

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