Diesseits und jenseits des Rheins von Heinrich Heine

Sanftes Rasen, wildes Kosen,
Tändeln mit den glühnden Rosen,
Holde Lüge, süßer Dunst,
Die Veredlung roher Brunst,
Kurz, der Liebe heitre Kunst
Da seid Meister ihr, Franzosen!
 
Aber wir verstehn uns baß,
Wir Germanen, auf den Haß.
Aus Gemütes Tiefen quillt er,
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Deutscher Haß! Doch riesig schwillt er,
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Und mit seinem Gifte füllt er
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Schier das Heidelberger Faß.
Arbeitsblatt zum Gedicht
PDF (23.9 KB)

Details zum Gedicht „Diesseits und jenseits des Rheins“

Anzahl Strophen
2
Anzahl Verse
12
Anzahl Wörter
58
Entstehungsjahr
1797 - 1856
Epoche
Junges Deutschland & Vormärz

Gedicht-Analyse

Das Gedicht „Diesseits und jenseits des Rheins“ stammt aus der Feder des Autors bzw. Lyrikers Heinrich Heine. 1797 wurde Heine in Düsseldorf geboren. Zwischen den Jahren 1813 und 1856 ist das Gedicht entstanden. Das Gedicht lässt sich an Hand der Entstehungszeit des Gedichtes bzw. von den Lebensdaten des Autors her der Epoche Junges Deutschland & Vormärz zuordnen. Heine ist ein typischer Vertreter der genannten Epoche. Das 58 Wörter umfassende Gedicht besteht aus 12 Versen mit insgesamt 2 Strophen. Die Gedichte „Ach, ich sehne mich nach Thränen“, „Ach, wenn ich nur der Schemel wär’“ und „Ahnung“ sind weitere Werke des Autors Heinrich Heine. Zum Autor des Gedichtes „Diesseits und jenseits des Rheins“ liegen auf unserem Portal abi-pur.de weitere 529 Gedichte vor.

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