Die Messe von Georg Heym

Bei dreier Kerzen mildem Lichte
Die Leiche schläft. Und hohe Mönche gehen
Um sie herum, und legen ihre Finger
Manchmal über ihr Angesicht.
 
Froh sind die Toten, die zur Ruhe kehren
Und strecken ihre weißen Hände aus,
Den Engeln zu, die groß und schattig gehen
Mit Flügelschlagen durch das hohe Haus.
 
Nur manchmal schallt ein Weinen durch die Wände,
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Ein tiefes Schluchzen wälzt sich in der Lust.
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Man kreuzet ihre hageren Finger-Hände
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Zum Frieden sanft auf die verhaarte Brust.
Arbeitsblatt zum Gedicht
PDF (23.8 KB)

Details zum Gedicht „Die Messe“

Autor
Georg Heym
Anzahl Strophen
3
Anzahl Verse
12
Anzahl Wörter
79
Entstehungsjahr
1887 - 1912
Epoche
Expressionismus

Gedicht-Analyse

Georg Heym ist der Autor des Gedichtes „Die Messe“. 1887 wurde Heym in Hirschberg geboren. In der Zeit von 1903 bis 1912 ist das Gedicht entstanden. Das Gedicht lässt sich an Hand der Entstehungszeit des Gedichtes bzw. von den Lebensdaten des Autors her der Epoche Expressionismus zuordnen. Heym ist ein typischer Vertreter der genannten Epoche. Das Gedicht besteht aus 12 Versen mit insgesamt 3 Strophen und umfasst dabei 79 Worte. Weitere Werke des Dichters Georg Heym sind „Berlin I“, „Berlin II“ und „Berlin III“. Auf abi-pur.de liegen zum Autor des Gedichtes „Die Messe“ weitere 75 Gedichte vor.

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