Die Schlösser von Georg Heym

Alt von Blute, und manches im toten Munde
Kauen sie Dunkel - Wo große Schwerter geblitzt.
Trübe Gelage zur Nacht in der Könige Runde
Draußen die Sonne die späten Pfeile noch spritzt.
 
Wir auch gingen herum. Und kamen durch Stiegen
und Gänge.
Mancher Vorhang tat sich auf und fiel zu.
Viele Schatten auf bleichen Dielen in Länge
Kamen um unseren Fuß wie Hunde in Ruh.
 
10 
Über den Höfen, den dunklen voll ?Trauer?, begannen
11 
Windfahnen oben das knarrende Abendlied.
12 
Und hoch in dem Licht der Götter große Gespanne
13 
Schnelle rollten dahin in den festlichen Süd.
Arbeitsblatt zum Gedicht
PDF (24 KB)

Details zum Gedicht „Die Schlösser“

Autor
Georg Heym
Anzahl Strophen
3
Anzahl Verse
13
Anzahl Wörter
94
Entstehungsjahr
1887 - 1912
Epoche
Expressionismus

Gedicht-Analyse

Georg Heym ist der Autor des Gedichtes „Die Schlösser“. 1887 wurde Heym in Hirschberg geboren. Die Entstehungszeit des Gedichtes liegt zwischen den Jahren 1903 und 1912. Von der Entstehungszeit des Gedichtes bzw. von den Lebensdaten des Autors her lässt sich das Gedicht der Epoche Expressionismus zuordnen. Der Schriftsteller Heym ist ein typischer Vertreter der genannten Epoche. Das 94 Wörter umfassende Gedicht besteht aus 13 Versen mit insgesamt 3 Strophen. Die Gedichte „Berlin I“, „Berlin II“ und „Berlin III“ sind weitere Werke des Autors Georg Heym. Zum Autor des Gedichtes „Die Schlösser“ haben wir auf abi-pur.de weitere 75 Gedichte veröffentlicht.

+ Wie analysiere ich ein Gedicht?

Daten werden aufbereitet

Fertige Biographien und Interpretationen, Analysen oder Zusammenfassungen zu Werken des Autors Georg Heym

Wir haben in unserem Hausaufgaben- und Referate-Archiv weitere Informationen zu Georg Heym und seinem Gedicht „Die Schlösser“ zusammengestellt. Diese Dokumente könnten Dich interessieren.

Weitere Gedichte des Autors Georg Heym (Infos zum Autor)

Zum Autor Georg Heym sind auf abi-pur.de 75 Dokumente veröffentlicht. Alle Gedichte finden sich auf der Übersichtsseite des Autors.