Kata von Georg Heym

Ein roter Donner. Und die Sonne tost,
Ein Purpurdrachen. Sein gezackter Schwanz
Peitscht hoch herauf der weiten Himmel Glanz,
Der Eichen Horizont, drin Flamme glost.
 
Der großen Babel weiße Marmorwand,
Und riesiger Pagoden goldnen Stein
Zerschmettert fast der ungeheure Schein,
Mit lauten Beilen eine Feuerhand.
 
Musik, Musik. Ein göttlicher Choral.
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Das offne Maul der Sonne stimmt ihn an,
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Das Echo dröhnt vom weiten Himmelssaal.
 
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Und ruft hervor der dunklen Nacht Tyrann,
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Den Mond, Tetrarchen, der im Wolkental
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Schon seltsam lenkt das fahle Viergespann.
Arbeitsblatt zum Gedicht
PDF (24 KB)

Details zum Gedicht „Kata“

Autor
Georg Heym
Anzahl Strophen
4
Anzahl Verse
14
Anzahl Wörter
83
Entstehungsjahr
1887 - 1912
Epoche
Expressionismus

Gedicht-Analyse

Das Gedicht „Kata“ stammt aus der Feder des Autors bzw. Lyrikers Georg Heym. 1887 wurde Heym in Hirschberg geboren. Im Zeitraum zwischen 1903 und 1912 ist das Gedicht entstanden. Auf Grund der Entstehungszeit des Gedichtes bzw. der Lebensdaten des Autors kann der Text der Epoche Expressionismus zugeordnet werden. Bei dem Schriftsteller Heym handelt es sich um einen typischen Vertreter der genannten Epoche. Das vorliegende Gedicht umfasst 83 Wörter. Es baut sich aus 4 Strophen auf und besteht aus 14 Versen. Georg Heym ist auch der Autor für Gedichte wie „Bist Du nun tot?“, „Columbus“ und „Das Fieberspital“. Auf abi-pur.de liegen zum Autor des Gedichtes „Kata“ weitere 75 Gedichte vor.

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