Damon und Doris von Christian Felix Weiße

Die junge Rose dort boshaftig hinterging?
Kaum küßt er sie, so fliegt der Schalk zu andern Rosen!
Sprich, wenn du von mir gehst, wen eilst du liebzukosen?
 
Damon.
Der Schalk! ich seh es, ja; doch wirst du auch gewahr?
Dem Schmeichler bot sie kaum den schönen Busen dar,
So läßt sie gleiches Glück der Biene hier genießen:
Wenn Damon dich verläßt, sprich, wer wird Doris küssen?
Arbeitsblatt zum Gedicht
PDF (23.7 KB)

Details zum Gedicht „Damon und Doris“

Anzahl Strophen
2
Anzahl Verse
8
Anzahl Wörter
66
Entstehungsjahr
1758
Epoche
Aufklärung

Gedicht-Analyse

Der Autor des Gedichtes „Damon und Doris“ ist Christian Felix Weiße. Weiße wurde im Jahr 1726 in Annaberg geboren. Im Jahr 1758 ist das Gedicht entstanden. Erscheinungsort des Textes ist Leipzig. Von der Entstehungszeit des Gedichtes bzw. von den Lebensdaten des Autors her lässt sich das Gedicht der Epoche Aufklärung zuordnen. Der Schriftsteller Weiße ist ein typischer Vertreter der genannten Epoche. Das 66 Wörter umfassende Gedicht besteht aus 8 Versen mit insgesamt 2 Strophen. Der Dichter Christian Felix Weiße ist auch der Autor für Gedichte wie „Cephalus und Aurore“, „Chloe“ und „Chloe im Bade“. Auf abi-pur.de liegen zum Autor des Gedichtes „Damon und Doris“ weitere 100 Gedichte vor.

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