Der Garten von Georg Heym

Der Mund ist feucht. Und wie bei Fischen breit
Und leuchtet rot in dem toten Garten.
Sein Fuß ist glatt und über den Wegen breit.
Winde gehen hervor aus dem faltigen Kleid.
 
Er umarmet den Gott, der dünn wie aus Silber
Unter ihm knickt. Und im Rücken die Finger
Legt er ihm schwarz wie haarige Krallen.
Quere Feuer, die aus den Augen fallen.
 
Schatten gehen und Lichter, manchmal ein Mond.
10 
Ein Gesause der Blätter. Aus warmer Nacht
11 
Trübes Tropfen. Und unten rufen die Hörner
12 
Wandelnder Wächter über der gelben Stadt.
Arbeitsblatt zum Gedicht
PDF (23.9 KB)

Details zum Gedicht „Der Garten“

Autor
Georg Heym
Anzahl Strophen
3
Anzahl Verse
12
Anzahl Wörter
90
Entstehungsjahr
1887 - 1912
Epoche
Expressionismus

Gedicht-Analyse

Bei dem vorliegenden Text handelt es sich um das Gedicht „Der Garten“ des Autors Georg Heym. Geboren wurde Heym im Jahr 1887 in Hirschberg. Die Entstehungszeit des Gedichtes liegt zwischen den Jahren 1903 und 1912. Eine Zuordnung des Gedichtes zur Epoche Expressionismus kann auf Grund der Entstehungszeit des Gedichtes bzw. der Lebensdaten des Autors vorgenommen werden. Bei Heym handelt es sich um einen typischen Vertreter der genannten Epoche. Das 90 Wörter umfassende Gedicht besteht aus 12 Versen mit insgesamt 3 Strophen. Weitere Werke des Dichters Georg Heym sind „Columbus“, „Das Fieberspital“ und „Der Abend“. Zum Autor des Gedichtes „Der Garten“ haben wir auf abi-pur.de weitere 75 Gedichte veröffentlicht.

+ Wie analysiere ich ein Gedicht?

Daten werden aufbereitet

Fertige Biographien und Interpretationen, Analysen oder Zusammenfassungen zu Werken des Autors Georg Heym

Wir haben in unserem Hausaufgaben- und Referate-Archiv weitere Informationen zu Georg Heym und seinem Gedicht „Der Garten“ zusammengestellt. Diese Dokumente könnten Dich interessieren.

Weitere Gedichte des Autors Georg Heym (Infos zum Autor)

Zum Autor Georg Heym sind auf abi-pur.de 75 Dokumente veröffentlicht. Alle Gedichte finden sich auf der Übersichtsseite des Autors.