Edone von Friedrich Gottlieb Klopstock

Dein süßes Bild, Edone,
Schwebt stets vor meinem Blick;
Allein ihn trüben Zähren,
Daß du es selbst nicht bist.
 
Ich seh' es, wenn der Abend
Mir dämmert, wenn der Mond
Mir glänzt, seh ichs, und weine,
Daß du es selbst nicht bist.
 
Bei jenes Tales Blumen,
10 
Die ich ihr lesen will,
11 
Bei jenen Myrtenzweigen,
12 
Die ich ihr flechten will,
 
13 
Beschwör ich dich, Erscheinung,
14 
Auf, und verwandle dich!
15 
Verwandle dich, Erscheinung,
16 
Und werd Edone selbst!
Arbeitsblatt zum Gedicht
PDF (24 KB)

Details zum Gedicht „Edone“

Anzahl Strophen
4
Anzahl Verse
16
Anzahl Wörter
74
Entstehungsjahr
1724 - 1803
Epoche
Empfindsamkeit

Gedicht-Analyse

Der Autor des Gedichtes „Edone“ ist Friedrich Gottlieb Klopstock. Im Jahr 1724 wurde Klopstock in Quedlinburg geboren. Zwischen den Jahren 1740 und 1803 ist das Gedicht entstanden. Die Entstehungszeit des Gedichtes bzw. die Lebensdaten des Autors lassen eine Zuordnung zur Epoche Empfindsamkeit zu. Der Schriftsteller Klopstock ist ein typischer Vertreter der genannten Epoche. Das Gedicht besteht aus 16 Versen mit insgesamt 4 Strophen und umfasst dabei 74 Worte. Weitere bekannte Gedichte des Autors Friedrich Gottlieb Klopstock sind „Die Waage“, „Sie“ und „An die rheinischen Republikaner“. Zum Autor des Gedichtes „Edone“ haben wir auf abi-pur.de weitere 65 Gedichte veröffentlicht.

+ Wie analysiere ich ein Gedicht?

Daten werden aufbereitet

Fertige Biographien und Interpretationen, Analysen oder Zusammenfassungen zu Werken des Autors Friedrich Gottlieb Klopstock

Wir haben in unserem Hausaufgaben- und Referate-Archiv weitere Informationen zu Friedrich Gottlieb Klopstock und seinem Gedicht „Edone“ zusammengestellt. Diese Dokumente könnten Dich interessieren.

Weitere Gedichte des Autors Friedrich Gottlieb Klopstock (Infos zum Autor)

Zum Autor Friedrich Gottlieb Klopstock sind auf abi-pur.de 65 Dokumente veröffentlicht. Alle Gedichte finden sich auf der Übersichtsseite des Autors.