Cythere von Paul Verlaine

Ein Gartenhäuschen, lichtumflossen,
hält uns zur süsser Lust umschlossen
in rosenhauchdurchwürzter Luft.
 
Der Wohlgeruch, der lieblich linde,
verschwimmt im leichten Sommerwinde
mit ihres Puders feinem Duft.
 
Und was ihr Blick verheissen, gilt!
ihr Busen wirbt, die Lippen sprühen
und lassen fiebrisch mich erglühen.
 
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Doch da die Liebe alles stillt,
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nur nicht den Hunger, muss inzwischen
12 
Sorbet und Naschwerk uns erfrischen.
Arbeitsblatt zum Gedicht
PDF (23.8 KB)

Details zum Gedicht „Cythere“

Anzahl Strophen
4
Anzahl Verse
12
Anzahl Wörter
60
Entstehungsjahr
nach 1860
Epoche
Realismus,
Naturalismus,
Moderne

Gedicht-Analyse

Das Gedicht „Cythere“ stammt aus der Feder des Autors bzw. Lyrikers Paul Verlaine. Verlaine wurde im Jahr 1844 in Metz geboren. In der Zeit von 1860 bis 1896 ist das Gedicht entstanden. Erscheinungsort des Textes ist Berlin und Leipzig. Anhand der Entstehungszeit des Gedichtes bzw. von den Lebensdaten des Autors her kann der Text den Epochen Realismus, Naturalismus oder Moderne zugeordnet werden. Bitte überprüfe unbedingt die Richtigkeit der Angaben zur Epoche bei Verwendung. Die Zuordnung der Epochen ist ausschließlich auf zeitlicher Ebene geschehen. Das 60 Wörter umfassende Gedicht besteht aus 12 Versen mit insgesamt 4 Strophen. Weitere Werke des Dichters Paul Verlaine sind „Charleroi“, „Sehnsucht“ und „Wehmütige Zwiesprache“. Zum Autor des Gedichtes „Cythere“ liegen auf unserem Portal abi-pur.de keine weiteren Gedichte vor.

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