In der Frühe von Eduard Mörike

Kein Schlaf noch kühlt das Auge mir,
Dort gehet schon der Tag herfür
An meinem Kammerfenster.
Es wühlet mein verstörter Sinn
Noch zwischen Zweifeln her und hin
Und schaffet Nachtgespenster.
Ängste, quäle
Dich nicht länger, meine Seele!
Freu dich! schon sind da und dorten
10 
Morgenglocken wach geworden.
Arbeitsblatt zum Gedicht
PDF (23.6 KB)

Details zum Gedicht „In der Frühe“

Anzahl Strophen
1
Anzahl Verse
10
Anzahl Wörter
47
Entstehungsjahr
1804 - 1875
Epoche
Biedermeier

Gedicht-Analyse

Bei dem vorliegenden Text handelt es sich um das Gedicht „In der Frühe“ des Autors Eduard Mörike. Der Autor Eduard Mörike wurde 1804 in Ludwigsburg geboren. Zwischen den Jahren 1820 und 1875 ist das Gedicht entstanden. Von der Entstehungszeit des Gedichtes bzw. von den Lebensdaten des Autors her lässt sich das Gedicht der Epoche Biedermeier zuordnen. Bei Mörike handelt es sich um einen typischen Vertreter der genannten Epoche. Das Gedicht besteht aus 10 Versen mit nur einer Strophe und umfasst dabei 47 Worte. Die Gedichte „Gebet“, „Im Frühling“ und „Septembermorgen“ sind weitere Werke des Autors Eduard Mörike. Zum Autor des Gedichtes „In der Frühe“ haben wir auf abi-pur.de weitere 171 Gedichte veröffentlicht.

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