Jedem das Seine von Eduard Mörike

Aninka tanzte
Vor uns im Grase
Die raschen Weisen.
Wie schön war sie!
 
Mit den gesenkten,
Bescheidnen Augen
Das stille Mädchen
Mich macht' es toll!
 
Da sprang ein Knöpfchen
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Ihr von der Jacke,
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Ein goldnes Knöpfchen,
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Ich fing es auf
 
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Und dachte Wunder
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Was mir's bedeute,
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Doch hämisch lächelt'
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Jegór dazu,
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Als wollt er sagen:
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Mein ist das Jäckchen,
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Und was es decket,
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Mein ist das Mädchen,
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Und dein - der Knopf!
Arbeitsblatt zum Gedicht
PDF (24.3 KB)

Details zum Gedicht „Jedem das Seine“

Anzahl Strophen
4
Anzahl Verse
21
Anzahl Wörter
72
Entstehungsjahr
1804 - 1875
Epoche
Biedermeier

Gedicht-Analyse

Das Gedicht „Jedem das Seine“ stammt aus der Feder des Autors bzw. Lyrikers Eduard Mörike. 1804 wurde Mörike in Ludwigsburg geboren. In der Zeit von 1820 bis 1875 ist das Gedicht entstanden. Anhand der Entstehungszeit des Gedichtes bzw. von den Lebensdaten des Autors her kann der Text der Epoche Biedermeier zugeordnet werden. Bei dem Schriftsteller Mörike handelt es sich um einen typischen Vertreter der genannten Epoche. Das 72 Wörter umfassende Gedicht besteht aus 21 Versen mit insgesamt 4 Strophen. Eduard Mörike ist auch der Autor für Gedichte wie „Septembermorgen“, „Nimmersatte Liebe“ und „Lose Ware“. Zum Autor des Gedichtes „Jedem das Seine“ liegen auf unserem Portal abi-pur.de weitere 171 Gedichte vor.

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