Ideale Wahrheit von Eduard Mörike

Gestern entschlief ich im Wald, da sah ich im Traume
das kleine
Mädchen, mit dem ich als Kind immer am liebsten
verkehrt.
Und sie zeigte mir hoch im Gipfel der Eiche den
Kuckuck,
Wie ihn die Kindheit denkt, prächtig gefiedert und
groß.
»Drum! dies ist der wahrhaftige Kuckuck!« - rief ich
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»Wer sagte
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Mir doch neulich, er sei klein nur, unscheinbar und
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grau?«
Arbeitsblatt zum Gedicht
PDF (23.8 KB)

Details zum Gedicht „Ideale Wahrheit“

Anzahl Strophen
1
Anzahl Verse
12
Anzahl Wörter
63
Entstehungsjahr
1804 - 1875
Epoche
Biedermeier

Gedicht-Analyse

Das Gedicht „Ideale Wahrheit“ stammt aus der Feder des Autors bzw. Lyrikers Eduard Mörike. Im Jahr 1804 wurde Mörike in Ludwigsburg geboren. In der Zeit von 1820 bis 1875 ist das Gedicht entstanden. Auf Grund der Entstehungszeit des Gedichtes bzw. der Lebensdaten des Autors kann der Text der Epoche Biedermeier zugeordnet werden. Mörike ist ein typischer Vertreter der genannten Epoche. Das vorliegende Gedicht umfasst 63 Wörter. Es baut sich aus nur einer Strophe auf und besteht aus 12 Versen. Weitere Werke des Dichters Eduard Mörike sind „Im Frühling“, „Septembermorgen“ und „Nimmersatte Liebe“. Auf abi-pur.de liegen zum Autor des Gedichtes „Ideale Wahrheit“ weitere 171 Gedichte vor.

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