Muse und Dichter von Eduard Mörike

»Krank nun vollends und matt! Und du, o
Himmlische, willst mir
Auch schon verstummen - o was deutet dies
Schweigen mir an?
Gib die Leier!« - »Nicht doch, dir ist die Ruhe
geboten.
Schlafe! träume nur! still ruf ich dir Hülfe herab.
Deinem Haupte noch blühet ein Kranz; und sei es
zum Leben,
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Sei's zum Tode, getrost! meine Hand windet ihn
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dir.«
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»Keinen Lorbeer will ich, die kalte Stirne zu
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schmücken:
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Laß mich leben, und gib fröhliche Blumen zum
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Strauß!«
Arbeitsblatt zum Gedicht
PDF (24.1 KB)

Details zum Gedicht „Muse und Dichter“

Anzahl Strophen
1
Anzahl Verse
15
Anzahl Wörter
80
Entstehungsjahr
1804 - 1875
Epoche
Biedermeier

Gedicht-Analyse

Eduard Mörike ist der Autor des Gedichtes „Muse und Dichter“. Im Jahr 1804 wurde Mörike in Ludwigsburg geboren. Die Entstehungszeit des Gedichtes liegt zwischen den Jahren 1820 und 1875. Das Gedicht lässt sich an Hand der Entstehungszeit des Gedichtes bzw. von den Lebensdaten des Autors her der Epoche Biedermeier zuordnen. Bei Mörike handelt es sich um einen typischen Vertreter der genannten Epoche. Das vorliegende Gedicht umfasst 80 Wörter. Es baut sich aus nur einer Strophe auf und besteht aus 15 Versen. Die Gedichte „Gesang Weylas“, „Auf eine Christblume“ und „Hülfe in der Not“ sind weitere Werke des Autors Eduard Mörike. Zum Autor des Gedichtes „Muse und Dichter“ haben wir auf abi-pur.de weitere 171 Gedichte veröffentlicht.

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