Columbus von Friedrich Schiller

Steure muthiger Segler! Es mag der Witz dich verhöhnen,
Und der Schiffer am Steur senken die lässige Hand.
Immer, immer nach West! Dort muß die Küste sich zeigen,
Liegt sie doch deutlich und liegt schimmernd vor deinem Verstand.
Traue dem leitenden Gott, und folge dem schweigenden Weltmeer,
Wär’ sie noch nicht, sie stieg’ jetzt aus den Fluten empor,
Mit dem Genius steht die Natur in ewigem Bunde,
Was der Eine verspricht, leistet die andre gewiß.
Arbeitsblatt zum Gedicht
PDF (23.6 KB)

Details zum Gedicht „Columbus“

Anzahl Strophen
1
Anzahl Verse
8
Anzahl Wörter
75
Entstehungsjahr
1796
Epoche
Sturm & Drang,
Klassik

Gedicht-Analyse

Das Gedicht „Columbus“ stammt aus der Feder des Autors bzw. Lyrikers Friedrich Schiller. Im Jahr 1759 wurde Schiller in Marbach am Neckar, Württemberg geboren. 1796 ist das Gedicht entstanden. In Neustrelitz ist der Text erschienen. Das Gedicht lässt sich an Hand der Entstehungszeit des Gedichtes bzw. von den Lebensdaten des Autors her den Epochen Sturm & Drang oder Klassik zuordnen. Der Schriftsteller Schiller ist ein typischer Vertreter der genannten Epochen. Das 75 Wörter umfassende Gedicht besteht aus 8 Versen mit nur einer Strophe. Weitere bekannte Gedichte des Autors Friedrich Schiller sind „An den Frühling“, „An die Gesetzgeber“ und „An die Parzen“. Zum Autor des Gedichtes „Columbus“ liegen auf unserem Portal abi-pur.de weitere 220 Gedichte vor.

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