Christbaumfeier von Klabund

Piano, Geige: Hupf mein Mädel (forte),
Im Christbaum zucken gelblich ein paar Lichter,
Und an die Rampe tritt Kommis und Dichter
Und stottert stockend tannendufte Worte.
Man trampelt: „Bravo, Bravo“ mit den Füßen
Und prostet mit den Krügen nach dem Helden,
Indem sich schon zwei weiße Fräuleins melden,
Mit „Stille Nacht“ die Menge zu begrüßen.
Man säuft, man schreit, man giert und man verlost
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Die Lebenslust – Rosa, unwiderstehlich,
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Bringt lächelnd ihrem Buben bei (allmählich),
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Daß er mich Papa ruft. – Na danke. Prost.
Arbeitsblatt zum Gedicht
PDF (23.9 KB)

Details zum Gedicht „Christbaumfeier“

Autor
Klabund
Anzahl Strophen
1
Anzahl Verse
12
Anzahl Wörter
82
Entstehungsjahr
1913
Epoche
Moderne,
Expressionismus

Gedicht-Analyse

Klabund ist der Autor des Gedichtes „Christbaumfeier“. Der Autor Klabund wurde 1890 in Crossen an der Oder geboren. 1913 ist das Gedicht entstanden. Der Erscheinungsort ist Berlin. Von der Entstehungszeit des Gedichtes bzw. von den Lebensdaten des Autors her lässt sich das Gedicht den Epochen Moderne oder Expressionismus zuordnen. Bei Verwendung der Angaben zur Epoche, prüfe bitte die Richtigkeit der Zurodnung. Die Auswahl der Epochen ist ausschließlich auf zeitlicher Ebene geschehen und muss daher nicht unbedingt richtig sein. Das Gedicht besteht aus 12 Versen mit nur einer Strophe und umfasst dabei 82 Worte. Klabund ist auch der Autor für Gedichte wie „Ausmarsch“, „Ballade“ und „Baumblüte in Werder“. Zum Autor des Gedichtes „Christbaumfeier“ haben wir auf abi-pur.de weitere 139 Gedichte veröffentlicht.

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