Eberhard Wächter von Eduard Mörike

In seine hohen Wände eingeschlossen,
Mit traurig schönen Geistern im Verkehr,
Gestärkt am reinen Atem des Homer,
Von Goldgewölken Attikas umflossen:
 
Also vor seinen Tüchern unverdrossen,
Fern von dem Markt der Künste, sitzet er;
Kein Neid verletzt, kein Ruhm berauscht ihn mehr.
Ihm blüht ein Kranz bei herrlichern Genossen.
 
O kommt und schaut ein selig Künstlerleben!
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Besuchet ihn am abendlichen Herd,
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Wenn diese Stirne, sich der Wunderschwingen
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Des Genius erwehrend, sich nur eben
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Erheitert zu dem Alltagskreise kehrt,
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Den Weib und Kinder scherzend um ihn schlingen.
Arbeitsblatt zum Gedicht
PDF (24.1 KB)

Details zum Gedicht „Eberhard Wächter“

Anzahl Strophen
3
Anzahl Verse
14
Anzahl Wörter
86
Entstehungsjahr
1804 - 1875
Epoche
Biedermeier

Gedicht-Analyse

Bei dem vorliegenden Text handelt es sich um das Gedicht „Eberhard Wächter“ des Autors Eduard Mörike. 1804 wurde Mörike in Ludwigsburg geboren. Das Gedicht ist in der Zeit von 1820 bis 1875 entstanden. Die Entstehungszeit des Gedichtes bzw. die Lebensdaten des Autors lassen eine Zuordnung zur Epoche Biedermeier zu. Der Schriftsteller Mörike ist ein typischer Vertreter der genannten Epoche. Das Gedicht besteht aus 14 Versen mit insgesamt 3 Strophen und umfasst dabei 86 Worte. Eduard Mörike ist auch der Autor für Gedichte wie „Nimmersatte Liebe“, „Lose Ware“ und „Gesang Weylas“. Auf abi-pur.de liegen zum Autor des Gedichtes „Eberhard Wächter“ weitere 171 Gedichte vor.

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