Capri, Capri, könnt’ ich je vergessen von Marie Eugenie Delle Grazie

Capri, Capri, könnt’ ich je vergessen,
Was du meiner kranken Seele warst,
All’ der Wonnen, süß und unermessen,
All’ des Glückes, das du mir gebarst;
All’ der Stunden, schwül und lustdurchschauert,
Da der Traum das Höchste mir gebracht,
All’ der Tage, die ich stumm vertrauert,
Ach! und jeder einzig süßen Nacht –
Müßte Wahnsinn meine Seel’ umwehen …
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Doch ich fühl’ es: über Raum und Zeit
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Werd’ ich deine Felsen glühen sehen –
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Sonnengipfel der Vergangenheit!
Arbeitsblatt zum Gedicht
PDF (24.1 KB)

Details zum Gedicht „Capri, Capri, könnt’ ich je vergessen“

Anzahl Strophen
1
Anzahl Verse
12
Anzahl Wörter
73
Entstehungsjahr
1892
Epoche
Realismus

Gedicht-Analyse

Die Autorin des Gedichtes „Capri, Capri, könnt’ ich je vergessen“ ist Marie Eugenie Delle Grazie. 1864 wurde Delle Grazie in Weißkirchen (Bela Crkva) geboren. Entstanden ist das Gedicht im Jahr 1892. Der Erscheinungsort ist Leipzig. Auf Grund der Entstehungszeit des Gedichtes bzw. der Lebensdaten der Autorin kann der Text der Epoche Realismus zugeordnet werden. Bei der Schriftstellerin Delle Grazie handelt es sich um eine typische Vertreterin der genannten Epoche. Das vorliegende Gedicht umfasst 73 Wörter. Es baut sich aus nur einer Strophe auf und besteht aus 12 Versen. Die Gedichte „Atlantis“, „Beatrice Cenci“ und „Campo Santo“ sind weitere Werke der Autorin Marie Eugenie Delle Grazie. Auf abi-pur.de liegen zur Autorin des Gedichtes „Capri, Capri, könnt’ ich je vergessen“ weitere 71 Gedichte vor.

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