Die Nacht von Alfred Lichtenstein

Verträumte Polizisten watscheln bei Laternen.
Zerbrochne Bettler meckern, wenn sie Leute ahnen.
An manchen Ecken stottern starke Straßenbahnen,
Und sanfte Autodroschken fallen zu den Sternen.
 
Um harte Häuser humpeln Huren hin und wieder,
Die melancholisch ihren reifen Hintern schwingen.
Viel Himmel liegt zertrümmert auf den herben Dingen ...
Wehleidge Kater schreien schmerzhaft helle Lieder.
Arbeitsblatt zum Gedicht
PDF (23.6 KB)

Details zum Gedicht „Die Nacht“

Anzahl Strophen
2
Anzahl Verse
8
Anzahl Wörter
53
Entstehungsjahr
nach 1905
Epoche
Expressionismus

Gedicht-Analyse

Alfred Lichtenstein ist der Autor des Gedichtes „Die Nacht“. Lichtenstein wurde im Jahr 1889 in Berlin geboren. Das Gedicht ist in der Zeit von 1905 bis 1914 entstanden. Anhand der Entstehungszeit des Gedichtes bzw. von den Lebensdaten des Autors her kann der Text der Epoche Expressionismus zugeordnet werden. Bei Lichtenstein handelt es sich um einen typischen Vertreter der genannten Epoche. Das Gedicht besteht aus 8 Versen mit insgesamt 2 Strophen und umfasst dabei 53 Worte. Weitere bekannte Gedichte des Autors Alfred Lichtenstein sind „Die Stadt“, „Prophezeiung“ und „Nebel“. Zum Autor des Gedichtes „Die Nacht“ liegen auf unserem Portal abi-pur.de keine weiteren Gedichte vor.

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