Prophezeiung von Alfred Lichtenstein

Einmal kommt - ich habe Zeichen
Sterbesturm aus fernem Norden.
Überall stinkt es nach Leichen.
Es beginnt das große Morden.
 
Finster wird der Himmelsklumpen,
Sturmtod hebt die Klauentatzen.
Nieder stürzen alle Lumpen.
Mimen bersten. Mädchen platzen.
 
Polternd fallen Pferdeställe.
10 
Keine Fliege kann sich retten.
11 
Schöne homosexuelle
12 
Männer kulllern aus den Betten.
 
13 
Rissig werden Häuserwände.
14 
Fische faulen in dem Flusse.
15 
Alles nimmt ein ekles Ende.
16 
Krächzend kippen Omnibusse.
Arbeitsblatt zum Gedicht
PDF (24.1 KB)

Details zum Gedicht „Prophezeiung“

Anzahl Strophen
4
Anzahl Verse
16
Anzahl Wörter
67
Entstehungsjahr
1913
Epoche
Expressionismus

Gedicht-Analyse

Alfred Lichtenstein ist der Autor des Gedichtes „Prophezeiung“. Lichtenstein wurde im Jahr 1889 in Berlin geboren. Das Gedicht ist im Jahr 1913 entstanden. Eine Zuordnung des Gedichtes zur Epoche Expressionismus kann auf Grund der Entstehungszeit des Gedichtes bzw. der Lebensdaten des Autors vorgenommen werden. Bei dem Schriftsteller Lichtenstein handelt es sich um einen typischen Vertreter der genannten Epoche. Das vorliegende Gedicht umfasst 67 Wörter. Es baut sich aus 4 Strophen auf und besteht aus 16 Versen. Die Gedichte „Die Stadt“, „Die Nacht“ und „Nebel“ sind weitere Werke des Autors Alfred Lichtenstein. Zum Autor des Gedichtes „Prophezeiung“ liegen auf unserem Portal abi-pur.de keine weiteren Gedichte vor.

+ Wie analysiere ich ein Gedicht?

Daten werden aufbereitet

Das Video mit dem Titel „Alfred Lichtenstein Prophezeiung II“ wurde auf YouTube veröffentlicht. Unter Umständen sind 2 Klicks auf den Play-Button erforderlich um das Video zu starten.

Fertige Biographien und Interpretationen, Analysen oder Zusammenfassungen zu Werken des Autors Alfred Lichtenstein

Wir haben in unserem Hausaufgaben- und Referate-Archiv weitere Informationen zu Alfred Lichtenstein und seinem Gedicht „Prophezeiung“ zusammengestellt. Diese Dokumente könnten Dich interessieren.

Weitere Gedichte des Autors Alfred Lichtenstein (Infos zum Autor)