Bleibt uns und treibt uns von Joachim Ringelnatz

Was Sehnsucht durch ein Loch im Bretterzaun
In deiner Jugend sah,
Nun steht es vor dir, hoch und herb und braun
Und schön bewegt und dir ganz nah.
 
Doch da du zartest danach greifen willst,
Ist eine starre Wand aus Glas dazwischen —
Ein Durst entschwindet, den du nimmer stillst,
Hell wie Millionenglanz von Silberfischen.
Arbeitsblatt zum Gedicht
PDF (23.7 KB)

Details zum Gedicht „Bleibt uns und treibt uns“

Anzahl Strophen
2
Anzahl Verse
8
Anzahl Wörter
54
Entstehungsjahr
1932
Epoche
Moderne,
Expressionismus

Gedicht-Analyse

Joachim Ringelnatz ist der Autor des Gedichtes „Bleibt uns und treibt uns“. Im Jahr 1883 wurde Ringelnatz in Wurzen geboren. Das Gedicht ist im Jahr 1932 entstanden. Erschienen ist der Text in Berlin. Von der Entstehungszeit des Gedichtes bzw. von den Lebensdaten des Autors her lässt sich das Gedicht den Epochen Moderne oder Expressionismus zuordnen. Ringelnatz ist ein typischer Vertreter der genannten Epochen. Das Gedicht besteht aus 8 Versen mit insgesamt 2 Strophen und umfasst dabei 54 Worte. Die Gedichte „7. August 1929“, „Abendgebet einer erkälteten Negerin“ und „Abermals in Zwickau“ sind weitere Werke des Autors Joachim Ringelnatz. Zum Autor des Gedichtes „Bleibt uns und treibt uns“ liegen auf unserem Portal abi-pur.de weitere 560 Gedichte vor.

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