Beutst du dem Geiste seine Nahrung von Theodor Fontane

Beutst du dem Geiste seine Nahrung,
So laß nicht darben dein Gemüt,
Des Lebens höchste Offenbarung
Doch immer aus dem Herzen blüht.
 
Ein Gruß aus frischer Knabenkehle,
Ja mehr noch, eines Kindes Lall'n,
Kann leuchtender in deine Seele
Wie Weisheit aller Weisen fall'n.
 
Erst unter Kuß und Spiel und Scherzen
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Erkennst du ganz, was Leben heißt;
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O lerne denken mit dem Herzen,
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Und lerne fühlen mit dem Geist.
Arbeitsblatt zum Gedicht
PDF (24 KB)

Details zum Gedicht „Beutst du dem Geiste seine Nahrung“

Anzahl Strophen
3
Anzahl Verse
12
Anzahl Wörter
68
Entstehungsjahr
1819 - 1898
Epoche
Realismus

Gedicht-Analyse

Das Gedicht „Beutst du dem Geiste seine Nahrung“ stammt aus der Feder des Autors bzw. Lyrikers Theodor Fontane. Fontane wurde im Jahr 1819 in Neuruppin geboren. Das Gedicht ist in der Zeit von 1835 bis 1898 entstanden. Anhand der Entstehungszeit des Gedichtes bzw. von den Lebensdaten des Autors her kann der Text der Epoche Realismus zugeordnet werden. Bei Fontane handelt es sich um einen typischen Vertreter der genannten Epoche. Das vorliegende Gedicht umfasst 68 Wörter. Es baut sich aus 3 Strophen auf und besteht aus 12 Versen. Weitere Werke des Dichters Theodor Fontane sind „Alles still!“, „Am Jahrestag“ und „An Bettina“. Zum Autor des Gedichtes „Beutst du dem Geiste seine Nahrung“ haben wir auf abi-pur.de weitere 211 Gedichte veröffentlicht.

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