Ehre der Arbeit von Ferdinand Freiligrath

Wer den wucht'gen Hammer schwingt,
wer im Felde mäht die Aehren,
wer ins Mark der Erde dringt,
Weib und Kinder zu ernähren,
wer stroman den Nachen zieht,
wer bei Woll und Werg und Flachse
hinterm Webestuhl sich müht,
dass sein blonder Junge wachse:
 
Jedem Ehre, jedem Preis!
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Ehre jeder Hand voll Schwielen!
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Ehre jedem Tropfen Schweiss,
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der in Hütten fällt und Mühlen!
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Ehre jeder nassen Stirn
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hinterm Pfluge!- doch auch dessen,
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der mit Schädel und mit Hirn
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hungernd pflügt, sei nicht vergessen!

Details zum Gedicht „Ehre der Arbeit“

Anzahl Strophen
2
Anzahl Verse
16
Anzahl Wörter
83
Entstehungsjahr
1810 - 1876
Epoche
Junges Deutschland & Vormärz

Gedicht-Analyse

Ferdinand Freiligrath ist der Autor des Gedichtes „Ehre der Arbeit“. Geboren wurde Freiligrath im Jahr 1810 in Detmold. In der Zeit von 1826 bis 1876 ist das Gedicht entstanden. Eine Zuordnung des Gedichtes zur Epoche Junges Deutschland & Vormärz kann auf Grund er Entstehungszeit des Gedichtes bzw. der Lebensdaten des Autoren vorgenommen werden. Bei dem Schriftsteller Freiligrath handelt es sich um einen typischen Vertreter der genannten Epoche. Das vorliegende Gedicht umfasst 83 Wörter. Es baut sich aus 2 Strophen auf und besteht aus 16 Versen. Die Gedichte „Die Todten an die Lebenden“, „Eispalast“ und „Freie Presse“ sind weitere Werke des Autoren Ferdinand Freiligrath. Zum Autoren des Gedichtes „Ehre der Arbeit“ haben wir auf abi-pur.de weitere 59 Gedichte veröffentlicht.

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