Hoffnung von Emanuel Geibel

Und dräut der Winter noch so sehr
mit trotzigen Gebärden,
und streut er Eis und Schnee umher,
es muß doch Frühling werden.
 
Blast nur, ihr Stürme, blast mit Macht,
mir soll darob nicht bangen,
auf leisen Sohlen über Nacht
kommt doch der Lenz gegangen.
 
Drum still! Und wie es frieren mag,
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o Herz, gib dich zufrieden,
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es ist ein großer Maientag
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der ganzen Welt beschieden.
 
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Und wenn dir oft auch bangt und graut,
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als sei die Höll' auf Erden,
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nur unverzagt auf Gott vertraut!
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Es muß doch Frühling werden.
Arbeitsblatt zum Gedicht
PDF (24 KB)

Details zum Gedicht „Hoffnung“

Anzahl Strophen
4
Anzahl Verse
16
Anzahl Wörter
89
Entstehungsjahr
1815 - 1884
Epoche
Klassik,
Romantik,
Biedermeier

Gedicht-Analyse

Emanuel Geibel ist der Autor des Gedichtes „Hoffnung“. Im Jahr 1815 wurde Geibel in Lübeck geboren. Das Gedicht ist in der Zeit von 1831 bis 1884 entstanden. Anhand der Entstehungszeit des Gedichtes bzw. von den Lebensdaten des Autors her kann der Text den Epochen Klassik, Romantik, Biedermeier, Junges Deutschland & Vormärz, Realismus oder Naturalismus zugeordnet werden. Die Zuordnung der Epochen ist ausschließlich auf zeitlicher Basis geschehen. Bitte überprüfe unbedingt die Richtigkeit der Angaben bei Verwendung. Das Gedicht besteht aus 16 Versen mit insgesamt 4 Strophen und umfasst dabei 89 Worte. Weitere bekannte Gedichte des Autors Emanuel Geibel sind „Zu spät“, „Es brach schon manch ein starkes Herz“ und „Nun die Schatten dunkeln“. Zum Autor des Gedichtes „Hoffnung“ liegen auf unserem Portal abi-pur.de weitere 63 Gedichte vor.

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Das Video mit dem Titel „Emanuel Geibel: HOFFNUNG (Winter - Gedicht) (Florian Friedrich)“ wurde auf YouTube veröffentlicht. Unter Umständen sind 2 Klicks auf den Play-Button erforderlich um das Video zu starten.

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Zum Autor Emanuel Geibel sind auf abi-pur.de 63 Dokumente veröffentlicht. Alle Gedichte finden sich auf der Übersichtsseite des Autors.