Die Biene von Gotthold Ephraim Lessing

Als Amor in den goldnen Zeiten
Verliebt in Schäferlustbarkeiten
Auf bunten Blumenfeldern lief,
Da stach den kleinsten von den Göttern
Eine Biene, das in Rosenblättern,
Wo es sonst Honig holte, schlief.
 
Durch diesen Stich ward Amor klüger.
Der unerschöpfliche Betrüger
Sann einer neuen Kriegslist nach:
10 
Er lauscht in Rosen und Violen;
11 
Und kam ein Mädchen sie zu holen,
12 
Flog er als Bien heraus, und stach.
Arbeitsblatt zum Gedicht
PDF (23.8 KB)

Details zum Gedicht „Die Biene“

Anzahl Strophen
2
Anzahl Verse
12
Anzahl Wörter
65
Entstehungsjahr
1729 - 1781
Epoche
Aufklärung

Gedicht-Analyse

Bei dem vorliegenden Text handelt es sich um das Gedicht „Die Biene“ des Autors Gotthold Ephraim Lessing. Lessing wurde im Jahr 1729 in Kamenz (Sachsen) geboren. Die Entstehungszeit des Gedichtes liegt zwischen den Jahren 1745 und 1781. Die Entstehungszeit des Gedichtes bzw. die Lebensdaten des Autors lassen eine Zuordnung zur Epoche Aufklärung zu. Bei dem Schriftsteller Lessing handelt es sich um einen typischen Vertreter der genannten Epoche. Das vorliegende Gedicht umfasst 65 Wörter. Es baut sich aus 2 Strophen auf und besteht aus 12 Versen. Die Gedichte „An einen Autor“, „Auf Frau Trix“ und „Auf Muffeln“ sind weitere Werke des Autors Gotthold Ephraim Lessing. Zum Autor des Gedichtes „Die Biene“ liegen auf unserem Portal abi-pur.de weitere 36 Gedichte vor.

+ Wie analysiere ich ein Gedicht?

Daten werden aufbereitet

Fertige Biographien und Interpretationen, Analysen oder Zusammenfassungen zu Werken des Autors Gotthold Ephraim Lessing

Wir haben in unserem Hausaufgaben- und Referate-Archiv weitere Informationen zu Gotthold Ephraim Lessing und seinem Gedicht „Die Biene“ zusammengestellt. Diese Dokumente könnten Dich interessieren.

Weitere Gedichte des Autors Gotthold Ephraim Lessing (Infos zum Autor)

Zum Autor Gotthold Ephraim Lessing sind auf abi-pur.de 36 Dokumente veröffentlicht. Alle Gedichte finden sich auf der Übersichtsseite des Autors.