Dämmergang von Conrad Ferdinand Meyer

Du lebst meerüber
In blauer Ferne
Und du besuchst mich
Beim ersten Sterne.
 
Ich mach im Felde
Die Dämmerrunde,
Umbellt, umsprungen
Von meinem Hunde.
 
Es rauscht im Dickicht,
10 
Es webt im Düster,
11 
Auf meine Wange
12 
Haucht warm Geflüster.
 
13 
Das Weggeleite
14 
Wird trauter, trauter,
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Du schmiegst dich näher,
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Du plauderst lauter.
 
17 
Da gibt's zu schelten,
18 
Da gibt's zu fragen,
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Und hell zu lachen
20 
Und leis zu klagen.
 
21 
Was wedelt Barry
22 
So glückverloren?
23 
Du kraust dem Liebling
24 
Die weichen Ohren ...
Arbeitsblatt zum Gedicht
PDF (24.5 KB)

Details zum Gedicht „Dämmergang“

Anzahl Strophen
6
Anzahl Verse
24
Anzahl Wörter
78
Entstehungsjahr
1825 - 1898
Epoche
Realismus

Gedicht-Analyse

Das Gedicht „Dämmergang“ stammt aus der Feder des Autors bzw. Lyrikers Conrad Ferdinand Meyer. Geboren wurde Meyer im Jahr 1825 in Zürich. Das Gedicht ist in der Zeit von 1841 bis 1898 entstanden. Eine Zuordnung des Gedichtes zur Epoche Realismus kann auf Grund der Entstehungszeit des Gedichtes bzw. der Lebensdaten des Autors vorgenommen werden. Bei dem Schriftsteller Meyer handelt es sich um einen typischen Vertreter der genannten Epoche. Das 78 Wörter umfassende Gedicht besteht aus 24 Versen mit insgesamt 6 Strophen. Conrad Ferdinand Meyer ist auch der Autor für Gedichte wie „Der Ritt in den Tod“, „Der römische Brunnen“ und „Die Füße im Feuer“. Auf abi-pur.de liegen zum Autor des Gedichtes „Dämmergang“ weitere 80 Gedichte vor.

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