Nicola Pesces von Conrad Ferdinand Meyer

Ein halbes Jährchen hab ich nun geschwommen,
Und noch behagt mir dieses kühle Gleiten,
Der Arme lässig Auseinanderbreiten
Die Fastenspeise mag der Seele frommen!
 
Halb schlummernd lieg ich stundenlang, umglommen
Von Wetterleuchten, bis auf allen Seiten
Sich Wogen türmen. Männlich gilt's zu streiten.
Ich freue mich. Stets bin ich durchgekommen.
 
Was machte mich zum Fisch? Ein Mißverständnis
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Mit meinem Weibe. Vermehrte Menschenkenntnis,
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Mein Wanderdrang und meine Farbenlust.

Details zum Gedicht „Nicola Pesces“

Anzahl Strophen
3
Anzahl Verse
11
Anzahl Wörter
67
Entstehungsjahr
1825 - 1898
Epoche
Realismus

Gedicht-Analyse

Bei dem vorliegenden Text handelt es sich um das Gedicht „Nicola Pesces“ des Autoren Conrad Ferdinand Meyer. Im Jahr 1825 wurde Meyer in Zürich geboren. Das Gedicht ist in der Zeit von 1841 bis 1898 entstanden. Von der Entstehungszeit des Gedichtes bzw. von den Lebensdaten des Autoren her lässt sich das Gedicht der Epoche Realismus zuordnen. Bei Meyer handelt es sich um einen typischen Vertreter der genannten Epoche. Das 67 Wörter umfassende Gedicht besteht aus 11 Versen mit insgesamt 3 Strophen. Der Dichter Conrad Ferdinand Meyer ist auch der Autor für Gedichte wie „Der römische Brunnen“, „Die Füße im Feuer“ und „Fülle“. Zum Autoren des Gedichtes „Nicola Pesces“ haben wir auf abi-pur.de weitere 80 Gedichte veröffentlicht.

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