Auf dem Fliegenplaneten von Christian Morgenstern

Auf dem Fliegenplaneten,
da geht es dem Menschen nicht gut:
Denn was er hier der Fliege,
die Fliege dort ihm tut.
 
An Bändern voll Honig kleben
die Menschen dort allesamt,
und andere sind zum Verleben
in süßliches Bier verdammt.
 
In einem nur scheinen die Fliegen
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dem Menschen vorauszustehn:
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Man bäckt uns nicht in Semmeln,
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noch trinkt man uns aus Versehn.
Arbeitsblatt zum Gedicht
PDF (23.9 KB)

Details zum Gedicht „Auf dem Fliegenplaneten“

Anzahl Strophen
3
Anzahl Verse
12
Anzahl Wörter
60
Entstehungsjahr
1910
Epoche
Moderne

Gedicht-Analyse

Das Gedicht „Auf dem Fliegenplaneten“ stammt aus der Feder des Autors bzw. Lyrikers Christian Morgenstern. Geboren wurde Morgenstern im Jahr 1871 in München. Die Entstehungszeit des Gedichtes geht auf das Jahr 1910 zurück. Auf Grund der Entstehungszeit des Gedichtes bzw. der Lebensdaten des Autors kann der Text der Epoche Moderne zugeordnet werden. Der Schriftsteller Morgenstern ist ein typischer Vertreter der genannten Epoche. Das vorliegende Gedicht umfasst 60 Wörter. Es baut sich aus 3 Strophen auf und besteht aus 12 Versen. Die Gedichte „Anto-logie“, „Bedenke, Freund, was wir zusammen sprachen“ und „Bim, Bam, Bum“ sind weitere Werke des Autors Christian Morgenstern. Zum Autor des Gedichtes „Auf dem Fliegenplaneten“ haben wir auf abi-pur.de weitere 189 Gedichte veröffentlicht.

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