Die Elster von Christian Morgenstern

Ein Bach, mit Namen Elster, rinnt
durch Nacht und Nebel und besinnt
inmitten dieser stillen Handlung
sich seiner einstigen Verwandlung,
die ihm vor mehr als tausend Jahren
von einem Magier widerfahren.
 
Und wie so Nacht und Nebel weben,
erwacht in ihm das alte Leben,
Er fährt in eine in der Nähe
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zufällig eingeschlafene Krähe
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und fliegt, dieweil sein Bett verdorrt,
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wie dermaleinst als Vogel fort.
Arbeitsblatt zum Gedicht
PDF (23.8 KB)

Details zum Gedicht „Die Elster“

Anzahl Strophen
2
Anzahl Verse
12
Anzahl Wörter
65
Entstehungsjahr
1871 - 1914
Epoche
Moderne

Gedicht-Analyse

Christian Morgenstern ist der Autor des Gedichtes „Die Elster“. Geboren wurde Morgenstern im Jahr 1871 in München. In der Zeit von 1887 bis 1914 ist das Gedicht entstanden. Das Gedicht lässt sich an Hand der Entstehungszeit des Gedichtes bzw. von den Lebensdaten des Autors her der Epoche Moderne zuordnen. Bei Morgenstern handelt es sich um einen typischen Vertreter der genannten Epoche. Das Gedicht besteht aus 12 Versen mit insgesamt 2 Strophen und umfasst dabei 65 Worte. Weitere Werke des Dichters Christian Morgenstern sind „Bim, Bam, Bum“, „Brief einer Klabauterfrau“ und „Brüder!“. Auf abi-pur.de liegen zum Autor des Gedichtes „Die Elster“ weitere 189 Gedichte vor.

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