Beinchen von Joachim Ringelnatz

Beinchen wollen stehen.
Beinchen wollen gehen,
Sich im Tanze drehen.
Beinchen wollen ruhn.
Beinchen wollen spreizen,
Wollen ihren Reizen
Jegliche Gelegenheit
Geben. Haben jederzeit
Muskulös zu tun.
 
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Beine dick und so und so,
11 
Beine dünn wie Stange.
12 
Alle Beine sind doch froh.
 
13 
Arme, arme Schlange!
Arbeitsblatt zum Gedicht
PDF (23.7 KB)

Details zum Gedicht „Beinchen“

Anzahl Strophen
3
Anzahl Verse
13
Anzahl Wörter
45
Entstehungsjahr
1933
Epoche
Moderne,
Expressionismus

Gedicht-Analyse

Das Gedicht „Beinchen“ stammt aus der Feder des Autors bzw. Lyrikers Joachim Ringelnatz. Geboren wurde Ringelnatz im Jahr 1883 in Wurzen. 1933 ist das Gedicht entstanden. Der Erscheinungsort ist Berlin. Eine Zuordnung des Gedichtes zu den Epochen Moderne oder Expressionismus kann auf Grund der Entstehungszeit des Gedichtes bzw. der Lebensdaten des Autors vorgenommen werden. Der Schriftsteller Ringelnatz ist ein typischer Vertreter der genannten Epochen. Das 45 Wörter umfassende Gedicht besteht aus 13 Versen mit insgesamt 3 Strophen. Joachim Ringelnatz ist auch der Autor für Gedichte wie „Abgesehen von der Profitlüge“, „Abglanz“ und „Abschied von Renée“. Zum Autor des Gedichtes „Beinchen“ haben wir auf abi-pur.de weitere 560 Gedichte veröffentlicht.

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