Entgegenkommen von Heinrich Heine

Die ewig Unentwegten und Naiven
Ertragen freilich unsre Zweifel nicht.
Flach sei die Welt, erklären sie uns schlicht,
und Faselei die Sage von den Tiefen.
 
Denn sollt es wirklich andre Dimensionen
Als die zwei guten, altvertrauten geben,
Wie könnte da ein Mensch noch sicher wohnen,
Wie könnte da ein Mensch noch sorglos leben?
 
Um also einen Frieden zu erreichen,
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So laßt uns eine Dimension denn streichen!
 
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Denn sind die Unentwegten ehrlich,
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Und ist das Tiefensehen so gefährlich,
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Dann ist die dritte Dimension entbehrlich.
Arbeitsblatt zum Gedicht
PDF (23.9 KB)

Details zum Gedicht „Entgegenkommen“

Anzahl Strophen
4
Anzahl Verse
13
Anzahl Wörter
83
Entstehungsjahr
1797 - 1856
Epoche
Junges Deutschland & Vormärz

Gedicht-Analyse

Der Autor des Gedichtes „Entgegenkommen“ ist Heinrich Heine. Der Autor Heinrich Heine wurde 1797 in Düsseldorf geboren. In der Zeit von 1813 bis 1856 ist das Gedicht entstanden. Das Gedicht lässt sich an Hand der Entstehungszeit des Gedichtes bzw. von den Lebensdaten des Autors her der Epoche Junges Deutschland & Vormärz zuordnen. Bei Heine handelt es sich um einen typischen Vertreter der genannten Epoche. Das 83 Wörter umfassende Gedicht besteht aus 13 Versen mit insgesamt 4 Strophen. Weitere bekannte Gedichte des Autors Heinrich Heine sind „Altes Lied“, „Am Golfe von Biskaya“ und „Am Kreuzweg wird begraben“. Auf abi-pur.de liegen zum Autor des Gedichtes „Entgegenkommen“ weitere 529 Gedichte vor.

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