Bei St. Veit von Rainer Maria Rilke

Gern steh ich vor dem alten Dom;
wie Moder weht es dort, wie Fäule,
und jedes Fenster, jede Säule
spricht noch ihr eignes Idiom.
 
Da hockt ein reichgeschnörkelt Haus
und lächelt Rokoko-Erotik,
und hart daneben streckt die Gotik
die dürren Hände betend aus.
 
Jetzt wird mir klar der casus rei;
10 
ein Gleichnis ists aus alten Zeiten:
11 
der Herr Abbé hier – ihm zuseiten
12 
die Dame des roi soleil.
Arbeitsblatt zum Gedicht
PDF (23.8 KB)

Details zum Gedicht „Bei St. Veit“

Anzahl Strophen
3
Anzahl Verse
12
Anzahl Wörter
67
Entstehungsjahr
nach 1891
Epoche
Moderne

Gedicht-Analyse

Rainer Maria Rilke ist der Autor des Gedichtes „Bei St. Veit“. Rilke wurde im Jahr 1875 in Prag geboren. Die Entstehungszeit des Gedichtes liegt zwischen den Jahren 1891 und 1926. Frankfurt am Main ist der Erscheinungsort des Textes. Auf Grund der Entstehungszeit des Gedichtes bzw. der Lebensdaten des Autors kann der Text der Epoche Moderne zugeordnet werden. Rilke ist ein typischer Vertreter der genannten Epoche. Das vorliegende Gedicht umfasst 67 Wörter. Es baut sich aus 3 Strophen auf und besteht aus 12 Versen. Weitere bekannte Gedichte des Autors Rainer Maria Rilke sind „Adam“, „Advent“ und „Allerseelen“. Auf abi-pur.de liegen zum Autor des Gedichtes „Bei St. Veit“ weitere 337 Gedichte vor.

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