Grashüpfer sitzt im hohen Gras von Heinrich Seidel

Grashüpfer sitzt im hohen Gras
Und zirpt und zirpt und denkt sich was
Und denkt: "Wie sing' ich doch so schön!"
Mistkäfer fliegt mit viel Getön
Vergnüglich um den Mist herum
Freut sich über sein schönes Gebrumm.
Sitzt auch ein Frosch und kühlen Rohr;
Dem kommt sein Quack recht fürnehm vor.
Ein jeder denkt in seinem Sinn:
10 
"Was für ein künstlich Vieh ich bin!"
11 
Spottet wohl gar des Andren Gesang
12 
Das ist so ganz der natürliche Gang.
Arbeitsblatt zum Gedicht
PDF (24 KB)

Details zum Gedicht „Grashüpfer sitzt im hohen Gras“

Anzahl Strophen
1
Anzahl Verse
12
Anzahl Wörter
77
Entstehungsjahr
1842 - 1906
Epoche
Realismus,
Naturalismus,
Moderne

Gedicht-Analyse

Heinrich Seidel ist der Autor des Gedichtes „Grashüpfer sitzt im hohen Gras“. 1842 wurde Seidel in Perlin (Mecklenburg-Schwerin) geboren. Zwischen den Jahren 1858 und 1906 ist das Gedicht entstanden. Auf Grund der Entstehungszeit des Gedichtes bzw. der Lebensdaten des Autors kann der Text den Epochen Realismus, Naturalismus oder Moderne zugeordnet werden. Bitte überprüfe unbedingt die Richtigkeit der Angaben zur Epoche bei Verwendung. Die Zuordnung der Epochen ist ausschließlich auf zeitlicher Ebene geschehen. Das Gedicht besteht aus 12 Versen mit nur einer Strophe und umfasst dabei 77 Worte. Der Dichter Heinrich Seidel ist auch der Autor für Gedichte wie „Der Luftballon“, „April“ und „Die Musik der armen Leute“. Auf abi-pur.de liegen zum Autor des Gedichtes „Grashüpfer sitzt im hohen Gras“ weitere 216 Gedichte vor.

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